Schlimmer als in Deutschland: Am 19. Juli 2026 feierte der 65-jährige Bischof Derio Olivero aus Pinerolo, Italien, am Chisonetto-Staudamm in der Nähe des italienischen Skigebiets Sestriere die jährliche „Messe im Tal“.
Bischof Derio Olivero aus Pinerolo, Italien
Rund 300 Menschen nahmen daran teil und lagen dabei auf Matten. Während der gesamten „Liturgie“ blieben die Hostien in einem auf dem Altar platzierten Plastikbehälter. Der verwendete Kelch war aus Holz.
In einem Interview für die Website „The College of Cardinals Report“ hat Kardinal Raymond Burke unmittelbar nach Abschluß der Veranstaltung schwere Bedenken gegen die Art der Durchführung des letzten Kardinalskonsistoriums (26-27. Juni) geäußert: „Dieser Synodalismus muß aufhören.“ Außerdem äußerte sich der Kardinal zur Notwendigkeit einer Rehabilitierung der überlieferten Liturgie. Dabei fiel uns besonders auf, daß er die Zugänglichkeit der traditionellen Formen nicht nur für gelegentliche Sonntagsmessen, sondern für alle Sakramente gesichert sehen will, und daß er die Anhänger der Tradition gegen den pauschalen Vorwurf schismatischer Neigungen in Schutz nahm.
Wir haben die wichtigsten Passagen des Berichts über das Interview, das auf „The College of Cardinals Report“ auch als Video komplett zugänglich ist, übersetzt:
Kardinal Burke begrüßte das erneute Zusammentreffen der Kardinäle – wie es das unter Papst Franziskus seit vielen Jahren nicht mehr gegeben hatte – und bezeichnete die Gelegenheit zu einem intensiveren brüderlichen Austausch als eine „sehr bedeutende Frucht“.
Er äußerte jedoch auch Bedenken, daß die Struktur des Treffens eine substanzielle Diskussion einschränkte, da ein Format gewählt worden war, das sich an „synodalen“ Prozessen orientierte: Die Kardinäle wurden in Kleingruppen aufgeteilt und arbeiteten anhand vorgegebener Fragen.
Er argumentierte, daß dieser Ansatz eine tiefgehende Auseinandersetzung verhindere und die Rückmeldungen auf konsensorientierte Zusammenfassungen reduziere, wodurch möglicherweise abweichende, aber wichtige Standpunkte nicht bis zum Papst gelangten. „Die Berichte geben nur das wieder, worauf sich alle Kardinäle geeinigt haben“, sagte Kardinal Burke und fügte hinzu, daß Ansichten, die nicht der Mehrheitsmeinung entsprächen, trotz ihrer Bedeutung übergangen werden könnten.
Die Abschlusssitzung, die im traditionellen Format einer offenen Debatte abgehalten wurde, bezeichneter trotz ihrer zeitlichen Begrenzung als den produktivsten Teil des Treffens. Diese freie Diskussion in Anwesenheit des Papstes entsprach der Art und Weise, wie Kardinalskonsistorien früher abgehalten wurden.
Insgesamt, so urteilte er, sei das Konsistorium ein „sehr gesteuerter“ Prozess gewesen, einschließlich der offensichtlichen Vorauswahl von Diskussionsleitern und begrenzter Möglichkeiten für freie Wortmeldungen. Seiner Ansicht nach berge dies die Gefahr, die Rolle der Kardinäle als Berater des Papstes zu schwächen. Mit Blick auf den zunehmenden Gebrauch des Begriffs „Synodalität“ in der Kirche stellte Kardinal Burke dessen theologische und historische Fundierung nachdrücklich infrage; er bezeichnete ihn als ein Konzept ohne klare Definition oder Vorbild in der kirchlichen Tradition. Zwar habe es Synoden schon lange als gelegentliche beratende Zusammenkünfte gegeben, doch betonte er, daß sie keine konstitutiven Elemente des Wesens der Kirche seien.
„Es gibt keine Definition von Synodalität, es gibt keine Geschichte dazu in der Kirche“, sagte er und äußerte Besorgnis über die Vermischung etablierter Strukturen – wie etwa der Konsistorien – mit einem seiner Meinung nach undefinierten Konzept.
„Wir müssen also darauf bestehen, daß diese ganze Synodalitäts-Sache gestoppt wird und diese ganze Angelegenheit einmal ernsthaft untersucht wird, denn es geht um das eigentliche Leben der Kirche und um das Heil der Seelen“. Der Kardinal warnte zudem davor, bewährte kirchliche Strukturen im Sinne einer Idee umzugestalten, die er als zeitgenössisch und unzureichend durchdacht bezeichnete. „In der Kirche gibt es keine Paradigmenwechsel“, sagte er und wies damit eine Ausdrucksweise zurück, wie sie in synodalen und anderen Diskussionen verwendet wird und einen radikalen Kurswechsel in der Lehre oder Sendung der Kirche nahelegt.
Der Kardinal warnte ferner, daß eine übermäßige Konzentration auf aktuelle Anliegen die Gefahr berge, die Kirche an weltliche Denkweisen anzupassen, anstatt der modernen Welt aus ihrer eigenen lehrmäßigen und historischen Kontinuität heraus zu begegnen. „Ich bin zuversichtlich, daß unser Herr die Kirche beschützen wird“, sagte er, „aber wir müssen unseren Teil dazu beitragen und sagen: ‚Nein, dieses Konzept der Synodalität mag zwar ein gutes Motiv haben – nämlich auf den Glauben in der heutigen Zeit einzugehen –, doch es ist im Grunde verfehlt.“
Kardinal Burke kritisierte die durch das Dokument „Traditionis Custodes“ auferlegten Beschränkungen und bezeichnete sie als „Verfolgung“ jener Gläubigen, die durch die Liturgie nach der älteren Form (Usus Antiquior) des Römischen Ritus geistliche Nahrung finden. „Es darf für niemanden einen Zweifel daran geben – und Papst Benedikt XVI. hat dies sehr deutlich gemacht –, daß [der Vetus Ordo] ein ewiges Gut der Kirche ist“, sagte er. Er regte an, daß der Papst die Gesetzgebung überprüfen oder ändern könne, und wies darauf hin, daß päpstliche Dokumente von Nachfolgern revidiert werden können. „Es handelt sich um eine Form des Römischen Ritus, die über fünfzehn Jahrhunderte hinweg gefeiert wurde“, betonte er. „Sie ist einfach wunderschön, und die Gläubigen haben durch diese Form des lateinischen Ritus geistliche Stärkung erfahren. Dies sollte frei zugänglich sein.“ „Für mich als Priester und Bischof war sie eine große Bereicherung“, fuhr er fort. „Der Großteil der Gläubigen sind einfach tiefgläubige Katholiken, die versuchen, ihren Glauben so intensiv wie möglich zu leben und weiterzugeben. Ein Kennzeichen der Gemeinschaft der traditionellen lateinischen Messe ist die große Zahl an Kindern; den Eltern ist es ein wichtiges Anliegen, ihren Kindern den katholischen Glauben zu vermitteln.“
Als mögliche Lösung schlug er die Einrichtung einer eigenen vatikanischen Behörde vor, um Katholiken zu unterstützen, die der älteren Form des Römischen Ritus verbunden sind. „Wir brauchen ein Dikasterium“, sagte er, damit Katholiken, die die Liturgie in der außerordentlichen Form feiern möchten, alle Sakramente nach den früheren liturgischen Riten empfangen können.“
Eine neue Studie zeigt das dramatische Sterben kontemplativer Klöster in Frankreich in den letzten zwei Jahrzehnten. Die Soziologin Isabelle Jonveaux stellte die Ergebnisse ihrer Forschungen in dieser Woche im französischen Magazin La Vie vor: „In den letzten 20 Jahren wurde fast ein Drittel der Klöster (rund 30 Prozent) geschlossen.“
„Frauenklöster sind überproportional stark betroffen“, fuhr Jonveaux fort. „32 Prozent von ihnen wurden geschlossen, verglichen mit 21 Prozent der Männerklöster. Dabei ist zu beachten, dass es in den vergangenen Jahrhunderten weitaus mehr Frauenklöster gab (die Datenbank von 2007 verzeichnete 249 Frauenklöster gegenüber 56 Männerklöstern).“
„Besonders hart getroffen sind die Karmelitinnenklöster mit einer Schließungsquote von 40 Prozent innerhalb von 20 Jahren (34 von 85 Klöstern wurden geschlossen)“, erklärte die Soziologin. „Ähnliche Quoten zeigen sich bei den Klarissen (rund 40 Prozent Schließungen) und den Visitantinnen (30 Prozent). Auch bei den Trappistinnen ist die Quote hoch (36,4 Prozent). Weniger stark betroffen sind hingegen die Dominikanerinnen (8 Prozent) und die Benediktiner (Männer und Frauen zusammen: 18 Prozent).“
Zudem konnte Jonveaux feststellen: „Von den Klöstern, in denen das Stundengebet 2007 auf Französisch abgehalten wurde, sind seither 34 Prozent geschlossen worden. Dieser Anteil sinkt auf 19 Prozent bei jenen, die sowohl Französisch als auch Latein verwendeten, und auf 0 Prozent bei jenen, die ausschließlich Latein nutzten. Dies zeigt, dass Gemeinschaften, die eine bestimmte Tradition pflegen, heute ein spezifisches Publikum ansprechen.“
Gefragt, ob es eine Beschleunigung des Klostersterbens kontemplativer Gemeinschaften in Frankreich gebe, antwortete Jonveaux, dass dies seit einigen Jahren tatsächlich feststellbar ist. „Bis 2015 gab es im Allgemeinen weniger als vier Schließungen pro Jahr“, sagte sie. „Heute liegt der Durchschnitt bei etwa zehn pro Jahr. Frankreich nimmt eine gewisse Sonderstellung ein, da es über eine riesige Anzahl von Klöstern verfügte – vergleichbar mit Italien –, sodass nun ein erhebliches Überangebot im Verhältnis zur Zahl der Interessenten besteht.
In einem Interview für die Website „The College of Cardinals Report“ hat Kardinal Raymond Leo Burke nach Abschluß der Veranstaltung schwere Bedenken gegen die Art der Durchführung des letzten Kardinalskonsistoriums (26. – 27. Juni) geäußert: „Dieser Synodalismus muß aufhören.“
Eure Eminenz Kardinal Leo Raymond Burke
Der amerikanische Würdenträger begrüßte das erneute Zusammentreffen der Kardinäle – wie es das unter Papst Franziskus seit vielen Jahren nicht mehr gegeben hatte – und bezeichnete die Gelegenheit zu einem intensiveren brüderlichen Austausch als eine „sehr bedeutende Frucht“.
Er äußerte jedoch Bedenken, daß der Aufbau des Treffens eine substanzielle Diskussion einschränkte, da er sich an „synodalen“ Prozessen orientierte: Die Kardinäle wurden in Kleingruppen aufgeteilt und arbeiteten anhand vorgegebener Fragen.
Dieser Ansatz verhindere eine tiefgehende Auseinandersetzung und verringere die Rückmeldungen auf konsensorientierte Zusammenfassungen, wodurch möglicherweise abweichende, aber wichtige Standpunkte nicht bis zum Papst gelangen. „Die Berichte geben nur das wieder, worauf sich alle Kardinäle geeinigt haben“, sagte Burke.
Die Abschlusssitzung, die im traditionellen Format einer offenen Debatte abgehalten wurde, bezeichneter trotz ihrer zeitlichen Begrenzung als den produktivsten Teil des Treffens. Diese freie Diskussion in Anwesenheit des Papstes entsprach der Art und Weise, wie Kardinalskonsistorien früher abgehalten wurden.
Insgesamt, so urteilte er, sei das Konsistorium ein „sehr gesteuerter“ Prozess gewesen, einschließlich der offensichtlichen Vorauswahl von Diskussionsleitern und begrenzter Möglichkeiten für freie Wortmeldungen. Seiner Ansicht nach berge dies die Gefahr, die Rolle der Kardinäle als Berater des Papstes zu schwächen.
Mit Blick auf den zunehmenden Gebrauch des Begriffs „Synodalität“ in der Kirche stellte Kardinal Burke dessen theologische und historische Fundierung nachdrücklich infrage; er bezeichnete ihn als ein Konzept ohne klare Definition oder Vorbild in der kirchlichen Tradition.
Zwar habe es Synoden schon lange als gelegentliche beratende Zusammenkünfte gegeben, doch betonte er, daß sie keine konstitutiven Elemente des Wesens der Kirche seien.
„Wir müssen also darauf bestehen, daß diese ganze Synodalitäts-Sache gestoppt wird und diese ganze Angelegenheit einmal ernsthaft untersucht wird, denn es geht um das eigentliche Leben der Kirche und um das Heil der Seelen“.
Die Kirche gedenkt heute des hl. Benedikt von Nursia – des großen Patrons meines Pontifikats, Vater und Gesetzgeber des abendländischen Mönchtums. Wie der hl. Gregor der Große berichtet, »war er ein Mann, der ein verehrungswürdiges Leben führte … Der Gnade und dem Namen nach war er ein Gesegneter« – »Er schrieb eine Regel für Mönche … Wer sein Wesen und sein Leben genauer kennenlernen will, kann in den Weisungen dieser Regel alles finden, was er als Meister vorgelebt hat: Der heilige Mann konnte gar nicht anders lehren, als er lebte«
Papst Pius XII. (1939 – 1958) in seiner Enzyklika „Fulgens radiatur“:
Wie in vergangenen Jahrhunderten die römischen Legionen auf den konsularischen Straßen marschierten, um alle Völker dem römischen Reich zu unterwerfen, so wurden jetzt zahlreiche Heerscharen von Mönchen, deren Waffen „nicht irdisch, sondern allein in Gott mächtig sind“ (vgl. 2 Kor 10,4), vom obersten Pontifex ausgesandt, damit sie das Friedensreich Jesu Christi bis an die Enden der Erde ausdehnen – nicht durch das Schwert, nicht mit Gewalt, nicht durch Schlachten, sondern durch Kreuz und Pflug, durch Wahrheit und Liebe.
Und wo immer diese unbewaffneten Heerscharen, bestehend aus Predigern der christlichen Lehre, Handwerkern, Bauern und Lehrern der menschlichen und göttlichen Wissenschaften, ihren Fuß hinsetzten, da wurde der bewaldete und unbebaute Boden vom Pflug aufgebrochen; Stätten der Künste und Wissenschaften entstanden; die Bewohner legten ihre ungehobelte und unkultivierte Lebensart ab, ließen sich in sozialem Zusammenleben und Zivilisation unterweisen, und vor ihnen leuchtete als lebendiges Beispiel das Licht des Evangeliums und der Tugend.
Unzählige Apostel, entflammt von übernatürlicher Liebe, zogen durch unbekannte und unruhige Gegenden Europas, tränkten sie großzügig mit ihrem Schweiß und Blut, und nachdem sie ihre Bewohner befriedet hatten, brachten sie ihnen das Licht der katholischen Wahrheit und Heiligkeit.
In der Tat rühmen sich nicht nur England, Frankreich, Holland, Friesland, Dänemark, Deutschland, Skandinavien und Ungarn, sondern auch viele slawische Völker, von diesen Mönchen evangelisiert worden zu sein, und betrachten sie mit Stolz als die ruhmreichen Begründer ihrer Zivilisation.
Victor Paul wurde das Opfer von Banditen (Archivfoto) (Nuhu Gwamna)
Der Gemeindepfarrer der St. Joseph-Gemeinde im Erzbistum Kaduna schildert die Umstände der Entführung und Ermordung des Katecheten Victor Paul.
Nach Angaben von Pfarrer Bobai sei Victor Paul zusammen mit seinem Sohn und seiner schwangeren Ehefrau Ende Januar als Katechet seiner Gemeinde St. Joseph zugeteilt worden, in welcher er als Helfer der Priester der Gemeinde allseits respektiert wurde. Kurz nach seiner Ankunft sei er samt seiner Familie und zusammen mit weiteren Opfern am 9. Februar 2026 entführt worden. Die Bitten einiger Mitgeiseln, Paul und seine Familie zu verschonen, verweigerten die Entführer.
Gekommen, um das Evangelium Christi zu verkünden
Trotz der Zahlung des von den Entführern geforderten Lösegeldes zur Freilassung aller Gefangenen wurden am 5. April 2026 nicht alle Geiseln freigelassen. Victor Pauls Sohn und Ehefrau wurden aus der Geiselhaft entlassen. Die Mutter brachte, nachdem sie einen Teil der Schwangerschaft als Geisel verbracht hatte, kurz nach der Freilassung das zweite Kind zur Welt. Victor Paul sei hingegen zusammen mit anderen Geiseln von den Entführern ermordet worden. „Die gesamte Gemeinde ist verzweifelt, aber wir bleiben im Gebet vereint und bitten um Trost und Kraft“, so Pfarrer Linus Bobai.
am letzten Donnerstag veröffentlichte der Vatikan das Dekret mit der Verurteilung der Priesterbruderschaft St. Pius X. – Es ist verständlich, dass die Erklärung, wir seien exkommuniziert, Fragen und Verunsicherung auslöst. Gerade jemand, der mit ganzem Herzen an der Kirche und am Papsttum hängt, ist dadurch tief betroffen. Das harte Vorgehen des Papstes und seiner Kurie braucht daher eine Klarstellung: Wir sind und bleiben römisch-katholisch. Daran ändert kein Dekret etwas.
1. Wir haben kein Schisma begangen!
Ein Schisma besteht nach Thomas von Aquin darin, den Papst oder die Gemeinschaft mit den Gläubigen abzulehnen. Das ist bei uns nicht der Fall! Ein Schisma setzt den Willen zur Spaltung voraus. Diesen Willen haben wir nicht.
2. Die behauptete Exkommunikation ist ungerecht und ungültig.
Das Kirchenrecht zeigt, dass die Exkommunikation der Bischöfe gar nicht eingetreten ist:
Wer aus einer Notlage heraus handelt, wird nicht bestraft. (Can. 1323, 4°) – Die Bischofsweihen geschahen aus einer Notlage, allein zum Heil der Seelen!
Selbst wenn es keine Notlage gäbe und wir irrtümlicherweise eine Notlage annehmen würden, dürfte keine Exkommunikation folgen. (Can. 1324 §3)
Die Gläubigen sind nicht exkommuniziert. Eine „Erklärende Note“ kann keine Strafen verhängen!
Die Exkommunikation ist somit kirchenrechtlich null und nichtig . Niemand von uns ist exkommuniziert!
3. Sie können bei uns weiterhin gültig beichten!
Die durch Papst Franziskus uns verliehene allgemeine Beichterlaubnis wurde nicht wirksam widerrufen. Und selbst wenn, bestünde die gleiche Situation wie vor 2015 : Die Kirche ersetzt im Einzelfall die fehlende Jurisdiktion, so dass die Beichten gültig sind.
4. Standhaftigkeit ist unser Weg, nicht Verbitterung
Diese ungerechte Behandlung schmerzt uns sehr. Aber unser Leiden ist nicht fruchtlos: Wir opfern es auf für den Papst, für die Bischöfe und für die ganze Kirche.
Wir werden nicht in Verbitterung oder Rebellion verfallen. Gerade dadurch unterscheiden wir uns von den tatsächlichen Schismatikern!
Schauen Sie auf die Früchte: Tausende von Seelen finden durch unser Apostolat den Glauben und die Sakramente wieder. Eine Gemeinschaft, die solche Früchte trägt, steht nicht außerhalb der Kirche.
Bleiben Sie standhaft. Bleiben Sie im Gebet. Der heilige Athanasius wurde einst auch verbannt – die Wahrheit jedoch nicht. Sie wird auch heute standhalten.