Von Tyrannen zerstört: Papst greift Politiker frontal an

Papst Leo XIV.
© APA

Bei einem Besuch in Kamerun fand der erste Papst aus den USA deutliche Worte. Er warf einigen Machthabern vor, die Welt in eine gefährliche Richtung zu treiben. Die Menschheit werde von „einer Handvoll Tyrannen“ regelrecht verwüstet, sagte er und kritisierte gleichzeitig massiv die enormen Ausgaben für Kriege. 

Scharfe Kritik an Machtpolitik

Der Papst prangerte an, dass Milliarden in militärische Konflikte fließen, während gleichzeitig Leid und Instabilität zunehmen. Besonders deutlich wurde er auch gegenüber jenen Politikern, die Religion als Rechtfertigung für Gewalt nutzen.

Er forderte einen klaren Kurswechsel und machte deutlich, dass die aktuelle Entwicklung in vielen Regionen der Welt nicht länger tragbar sei. Seine Aussagen fielen kurz nachdem US-Präsident Donald Trump ihn erneut öffentlich angegriffen hatte.

Besuch in Konfliktregion

Seine Worte äußerte der Pontifex in Bamenda, einer Stadt im Nordwesten Kameruns, die seit Jahren von einem blutigen Konflikt geprägt ist. Die Region gilt als Zentrum eines englischsprachigen Separatistenaufstands, der bereits tausende Menschenleben gefordert hat.

Der Papst sprach von einer „blutgetränkten“ Gegend und verurteilte die anhaltende Gewalt scharf. Er warnte vor einem Kreislauf aus Chaos und Tod, der sich immer weiter verstärke.

Harte Worte zu Ausbeutung und Gewalt

Besonders kritisierte er auch wirtschaftliche Interessen hinter Konflikten. Wer Länder ausbeute, investiere die Gewinne oft direkt wieder in Waffen – und halte so Gewalt und Instabilität am Leben.

Mit seinen Aussagen setzt der Papst ein deutliches Signal: Die Verbindung aus Machtpolitik, wirtschaftlichen Interessen und Krieg sei eine der größten Gefahren für die Welt. 

Quelle: msn

Christus hat durch sein Kreuz den Schlüssel, um die Tür des Todes zu öffnen

Aus einer Predigt Papst Benedikts am 7. April 2007:

Im Credo bekennen wir über Christi Weg: ER ist hinabgestiegen in das Reich des Todes. Was ist da geschehen? Weil wir die Welt des Todes nicht kennen, können wir uns diesen Vorgang der Überwindung des Todes nur in Bildern vorstellen, die unangemessen bleiben.

Dennoch, in allem Ungenügen helfen sie uns, etwas vom Geheimnis zu verstehen. Die Liturgie wendet auf den Abstieg Jesu in die Nacht des Todes das Wort des Psalms 23 (24) an: „Ihr Tore, hebt euch nach oben; tut euch auf, ihr uralten Pforten!“

Die Tür des Todes ist verschlossen, niemand kann je zurückkommen. Es gibt keinen Schlüssel zu dieser ehernen Tür. Christus aber hat ihn: Sein Kreuz reißt die Tore des Todes auf… Sein Kreuz, die Radikalität seiner Liebe ist der Schlüssel, der dieses Tor öffnet. Die Liebe dessen, der als Gott Mensch wurde, um sterben zu können; sie hat die Kraft, die Tür zu öffnen. Diese Liebe ist stärker als der Tod. 

Die Oster-Ikonen der Ostkirche zeigen, wie Jesus hineintritt in die Welt der Toten. Sein Gewand ist Licht, denn Gott ist Licht. „Nacht leuchtet wie der Tag, Finsternis wie Licht“ (Ps 138,12).

Jesus, der in die Totenwelt hineintritt, trägt die Wundmale: Seine Verwundung, sein Leiden ist Macht geworden, ist Liebe, die den Tod überwindet. ER begegnet Adam und allen in der Nacht des Todes wartenden Menschen. Man glaubt bei ihrem Anblick förmlich, das Gebet des Jona zu hören: „Aus der Tiefe der Unterwelt schrie ich um Hilfe, und du hörtest meinen Ruf“ (Jona 2,3).

Der Sohn Gottes hat sich in der Inkarnation mit dem Wesen Mensch, mit Adam geeint. Aber erst in dem Augenblick, in dem ER den letzten Akt der Liebe vollzieht und absteigt in die Nacht des Todes, vollendet ER den Weg der Inkarnation. Durch sein Sterben nimmt ER Adam, nimmt ER die wartenden Menschen an die Hand und führt sie ans Licht.

Nun kann man aber fragen: Was bedeutet dieses Bild? Was ist da wirklich durch Christus Neues geschehen? Die Seele des Menschen ist doch an sich, von der Schöpfung her unsterblich – was hat Jesus Neues gebracht?

Ja, die Seele ist unsterblich, weil der Mensch in einzigartiger Weise im Gedächtnis und in der Liebe Gottes steht, auch als Gefallener.

Aber seine Kraft reicht nicht, sich zu Gott zu erheben. Wir haben keine Flügel, die uns in diese Höhe tragen könnten. Und doch kann dem Menschen nichts anderes auf ewig genügen, als mit Gott vereint zu sein. Eine Ewigkeit ohne dieses Einssein mit Gott wäre Verdammung. Der Mensch kann nicht hinauf und verlangt doch hinauf: Aus der Tiefe rufe ich zu dir.

Nur der auferstandene Christus kann uns hinauftragen in die Einheit mit Gott, zu der unsere eigenen Kräfte nicht hinaufreichen. ER nimmt in der Tat das verlorene Schaf auf seine Schultern und trägt es heim. In der Gemeinschaft mit seinem Leib reichen wir bis ans Herz Gottes hin. Und so erst ist der Tod überwunden, sind wir frei und leben in Hoffnung.

Verleumdet Karl Wallner die Priesterbruderschaft St. Pius X. ?

Viele Christen erachten die Äußerungen von Pater Karl Wallner als Spott und Hohn sowie als gezielte Hetze und Verleumdung gegenüber der von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründeten Priesterbruderschaft St. Pius X. und sehen darin eine erhebliche Beeinträchtigung ihres Ansehens.

Papst Leo XIV. in Monaco: Nein sagen zu den Götzen von Reichtum und Macht

Papst Leo XIV. (Screenshot) © vaticannews

„Jesus verändert die Weltgeschichte, indem er uns vom Götzendienst zum wahren Glauben, vom Tod zum Leben ruft“

Papst Leo XIV. hat von Monte Carlo aus Nein zu den Götzen des Reichtums und der Macht gesagt. „In der langen Fastenzeit der Welt, gerade jetzt, wo das Böse wütet und der Götzendienst die Herzen gleichgültig macht“, sollten die Menschen sich für Befreiung einsetzen.