Papst Leo XIV.: „Gott sucht Friedensstifter!“

Papst Leo XIV. © CFM.SCJ

Auch in Zeiten des Krieges wird Papst Leo XIV. zufolge Frieden möglich, wenn Menschen auf den Schrei jener hören, die keinen Frieden haben: den Schrei schuldloser Kinder, verzweifelter Eltern, misshandelter Gefangener und Flüchtlinge. „Sie alle haben nur ein einziges Wort auf den Lippen: Frieden!“, erklärte der Papst bei einem Rosenkranzgebet für den Frieden in den Vatikanischen Gärten.

Seine Heiligkeit Papst Leo XIV. leitete erneut ein großes Friedensgebet, das diesmal zugleich den Abschluss des Marienmonats Mai markierte. Die Andacht fand vor der Nachbildung der Lourdesgrotte in den Vatikanischen Gärten statt, gebetet wurde der freudenreiche Rosenkranz. 2000 Menschen waren gekommen, um mitzubeten, andere sahen über die Großbildschirme auf dem Petersplatz zu, bei denen auch Gebetsmomente aus 16 in Live-Schalte teilnehmenden Wallfahrtsorten eingeblendet wurden. Die Vatikanmedien übertrugen das Friedensgebet aus dem Vatikan in acht Sprachen live. Insgesamt 100.000 Menschen nahmen Angaben des Dikasteriums für die Evangelisierung letztlich dank der Übertragung in über 200 Wallfahrtsorten weltweit teil.

Am Ende des Rosenkranzes ergriff Papst Leo XIV. das Wort. „Gott sucht Friedensstifter!“, erklärte er. Frieden sei weder eine Theorie noch etwas, das „interessengeleitet gehandhabt werden kann“, sondern vielmehr eine tägliche Aufgabe im Leben jedes und jeder einzelnen. „Jeder kann und muss seinen Teil dazu beitragen“, stellte der Papst klar. Der Frieden fange an „mit kleinen, aber wichtigen Dingen“, etwa mit dem Vermeiden von jeder sprachlichen oder körperlichen Gewalt, „im Alltag und auch in den sozialen Medien“.

Friede sei immer möglich, denn er sei ein Geschenk Gottes. Das Gebet um den Frieden sei deshalb ein Auftrag und eine Prophezeiung. „Es darf in unseren Städten kein Weinen Unschuldiger mehr geben; niemand soll wegen der Bedrohung durch Bomben aus seinem Zuhause fliehen müssen; Machtgier und verbale Gewalt werden dem Durst nach Gerechtigkeit und Wahrheit weichen“, so der Papst.

Freilich brauche es auch eine Offenheit für Gott, um Frieden zu finden, so der Papst weiter. „Wenn wir uns wie wahre Jünger seiner Liebe verhalten, dann vermag der Heilige Geist das zu vollbringen, was menschlich gesehen unmöglich erscheint.“ Wer sich hingegen von Gott entferne, bleibe gleichgültig gegenüber dem Leid der anderen.

Der Rosenkranz für den Frieden von Papst Leo XIV. war als „Geste der Verbundenheit“ mit allen Ländern im Krieg angelegt. Die vatikanische Evangelisierungsbehörde hatte Wallfahrtsorte auf der ganzen Welt dazu eingeladen, sich mit eigenen, synchronen Gebeten zu beteiligen.

Quelle: vaticannews

Fronleichnam 2026

© CFM.SCJ Kongregation der Herz Jesu Franziskaner
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Pfingstpredigt von Erzbischof Ratzinger 1978

Pfingst-Predigt von Joseph Ratzinger, Erzbischof von München, am 14. Mai 1978:

Liebe Brüder und Schwestern,
der Heilige Geist kam auf die Jünger, als sie an einem Ort versammelt waren, so berichtet uns die Lesung aus der Apostelgeschichte, die wir gerade gehört haben. Sie will uns damit etwas sagen über die Voraussetzung seines Kommens und zugleich über die Zeichen seiner Nähe.

Wenn wir den ganzen Bericht im Zusammenhang lesen, erfahren wir mehr darüber. Dort wird uns gesagt, dass Jesus vor seinem Scheiden den Jüngern auftrug, zunächst nichts aus Eigenem zu tun, sondern beieinander zu bleiben und die Gabe des Heiligen Geistes abzuwarten. Und so versammelt sich die kleine Schar der Glaubenden, zusammen mit Maria und den inzwischen durch die Wahl des Matthias wieder zur Zwölfzahl ergänzten Aposteln.

Sie wussten, dass ihr Beieinandersein, dass ihre Eintracht, die Voraussetzung für Pfingsten war. Und sie erkannten, dass wiederum die Voraussetzung für die Eintracht das Gebet ist. Denn nur das Gebet und nicht die raffinierteste Psychotechnik kann jenen seelischen Grund in uns freilegen, in dem wir einander berühren, in dem wir miteinander verträglich sind, in dem Friede und Einheit sind.

Eintracht ist die Voraussetzung für die Gabe des Geistes und Gebet die Voraussetzung der Eintracht. Aber auch dies andere, das wir hörten, das wartende Offenstehen auf den Herrn, gehört dazu. Und hier gerade muss die Kirche unserer Zeit – wie mir scheint – ganz neu lernen.

Der Brauch des pfingstlichen Rosenregens im Pantheon hat eine lange Tradition. Im Jahr 609, als Papst Bonifatius IV. die Pfingstmesse im Pantheon zelebrierte, soll bei seiner Predigt ein Rosenregen „wie Feuerzungen“ auf die Gläubigen niedergegangen sein. Daraus entstand der Brauch des pfingstlichen Rosenregens. Ein Regen aus roten Blütenblättern der „Königin der Blumen“ geht auf die Gläubigen nieder. 

Es gibt sehr viel Aktivität in der Kirche von heute. Es gibt einen Fleiß, der die Menschen bis an die Grenzen ihrer Kräfte, und oft darüber hinaus, beansprucht. Aber es gibt kaum noch jenes stille Verweilen vor dem Worte Gottes, in dem sich unser Wollen und Tun entkrampfen und gerade so frei und fruchtbar werden. Gewiss, der HERR braucht unseren Fleiß und unsere Hingabe. Aber wir brauchen seine Gegenwart.

Wir müssen den Mut zum Ungetanen, und so die Demut des Wartens vor dem Worte, neu lernen. Denn sehr oft würde eine einzige Stunde des stillen Hineinhörens in Gottes Wort mehr wirken als ganze Tagungen mit Sitzungen und Diskussionen. Und ein Augenblick des Gebetes würde fruchtbarer sein als ganze Stöße von Papieren.

Misstrauen wir der Kraft Gottes?

Mitunter entsteht der Eindruck, dass hinter der übersteigerten Hektik unserer Aktivitäten ein Misstrauen gegenüber der Kraft Gottes steht. Und hinter der Vermehrung unserer Werke ein Lahmwerden unseres Glaubens, indem wir letzten Endes doch nur auf das vertrauen, was wir selber leisten und bewerkstelligen.

Aber wir wirken gar nicht nur durch das, was wir machen, sondern nicht minder durch das, was wir sind, wenn wir reif und frei und wahr werden dadurch, dass wir die Wurzeln unseres Seins in die fruchtbare Stille Gottes hineinhalten.

Der Heilige Geist wird in der heutigen Lesung vornehmlich unter zwei Bildern dargestellt: unter dem Bild des Sturmes und unter dem Bild des Feuers. Sturm ist vor allen Dingen ein Ausdruck für Macht – für die alte Welt ein Zeichen der Macht Gottes, der die Welt herumwirbelt und die Sterne bewegt, als ob sie Sandkörner wären.

Aber in diesem Bild des Sturmes verbirgt sich noch ein zweiter Gedanke; er ist nämlich auch Ausdruck für eines der vier Lebenselemente – das Element der Luft, das diese unsere Erde von allen anderen Gestirnen unterscheidet und sie zum Stern des Lebens macht.

Nur wo Luft ist, haben Lungen Sinn. Nur wo sie ist, kann geatmet werden, kann Leben sein. Was dieses geheimnisvolle Element der Luft für biologisches Leben bedeutet, das ist das Heilige, der Heilige Geist, für jedweden Geist. Nur wo er geatmet wird, kann Menschsein, kann Humanität bestehen, kann Geist wirklich leben.

Vergiftung von Herz und Geist

Wir lesen in den Zeitungen heute sehr viel von der Luftverschmutzung, die durch unsere Zivilisation eintritt. Und in den Ballungsräumen können wir auch, ohne solches zu lesen, durch eigene Erfahrung bemerken, dass wir in und mit dem Lebenselement Luft auch die Gifte einatmen, die das Leben zerstören. Aber von der geistigen Umweltverschmutzung, die die Atmosphäre zerstört, in der Geist leben kann, davon sprechen wir nicht.

Und dabei sind die Vergiftungen des Herzens und des Geistes, die durch solche seelische Umweltvergiftung entstehen, weit alarmierender als die Erkrankungen, die durch die physische Luftverschmutzung stattfinden.

Bei einer Firmreise ist mir berichtet worden, dass an dem betreffenden Ort ein Drittel aller Kinder verhaltensgestört sind, weil sie Liebe nicht einatmen können, die das Urelement ist, dessen der Mensch zu seinem Wachsen und zu seinem Sein bedarf.

Dass in der westlichen Welt Filme voller Gewalt und Verachtung des Menschen als etwas ganz Normales erscheinen, ist ein Zeichen, wie sehr wir uns daran gewöhnt haben, den Menschen mit Kot zu bewerfen, seine Würde zu verhöhnen und mit Füßen zu treten.

Wir sagen uns dabei: Dies ist eben Freiheit. Aber dass die Würde des Menschen zu zertreten und das Gemeine als normal hinzustellen zur Gewohnheit geworden ist und dass wir uns dabei irgendwelche schönen ideologischen Ausreden zimmern, ändert nichts daran, dass dabei die seelische Luft vergiftet wird, in der wir atmen müssen.

Gewiss, wo von innen her die Würde des Menschen nicht gegen solche Missbräuche schützt, sind auch Verbote sinnlos. Umso mehr müssen wir es als Christen als unseren Auftrag ansehen, uns um die reine Luft des Heiligen Geistes zu bemühen, der geistigen Umweltverschmutzung entgegenzutreten und in der Gemeinschaft der Glaubenden Oasen des Atmens und des Aufatmens für Herz und Seele zu schaffen.

Das zweite Bild für den Heiligen Geist in unserer Lesung ist das Feuer. Wenn in der alten Welt Luft als das Grundelement des Lebens erschien, so gilt Feuer als das Element, auf dem die Kultur beruht; also die Voraussetzung dafür, dass wir selbst Erde bebauen, formen und gestalten können.

Gottes Bild oder nur unser eigenes Bild sein wollen?

Feuer ist Licht, Wärme, Dynamik, die verwandeln kann. Aber es ist zugleich auch das Element der Zerstörung, des Untergangs, wo es aus der Kontrolle gerät. In der alten Welt wurde es als ein Stück von der Sonne, als das Element der Götter angesehen. Darauf, dass der Mensch darüber verfügen kann, beruhte es, dass man ihn für gottähnlich ansah.

Die griechische Welt hat den Mythos von Prometheus geschaffen, der den Kampf gegen die Götter führt, das Feuer vom Himmel herunterholt, auf die Erde bringt und damit eine neue Welt eröffnet.

Goethe hat dieses Pathos in seinem Prometheusgedicht in erregende Worte gegossen:

„Hier sitz’ ich, forme Menschen nach meinem Bilde. Ein Geschlecht, das mir gleich sei, zu leiden, weinen, genießen und zu freuen sich. Und dein nicht zu achten, wie ich!“

Dies ist geradezu zum Programm der Neuzeit geworden: Nicht Gottes Bild, sondern nur unser eigenes Bild sein zu wollen; die Macht über die Welt uns selbst zu geben und seiner, Gottes, nicht zu achten dabei und nichts von ihm zu erwarten.

Aber nun, da es uns gelungen ist, das Feuer aus dem Himmel und aus der Tiefe, aus der Materie des Atoms zu reißen, beginnt doch die Frage, ob wir dabei die Erde nicht verbrennen, ob nicht das Element der Kultur und des Schöpfertums in unseren Händen umschlägt in das Element der Zerstörung und der Vernichtung.

Pfingsten sagt uns, dass der Heilige Geist Feuer ist und dass Christus der wahre Prometheus ist, der das Feuer vom Himmel geholt hat.

Ja, der Mensch soll Feuer haben, er soll nicht in einem langweiligen Dasein dahinvegetieren, er ist dazu geschaffen, Gott ähnlich zu sein, aber dieses Feuer als Kraft des Heiles bringt nicht der Titan, der Gott beiseite wischt, sondern der Sohn, der sich dem Feuer der Liebe aussetzt und damit die Mauern der Feindschaft niederlegt und so Feuer zur Kraft der Verwandlung, der Liebe und einer neuen Welt werden lässt.

Christentum ist Feuer. Es ist nicht eine langweilige Angelegenheit, ein frommer Wortschwall, mit dem wir uns an jeden Wagen anhängen können, um auch noch dabei zu sein. Christentum verlangt von uns die Leidenschaft des Glaubens, die zur Leidenschaft Jesu Christi steht und von ihr her die Welt erneuert.

Der Heilige Geist überwindet die Furcht. Die Jünger, die sich eben noch – wie wir im Evangelium hörten – hinter verschlossenen Türen vor den Juden versteckten, die ihren HERRN gekreuzigt hatten und ja auch sie verhaften und hinrichten hätten können, diese Jünger treten heraus, furchtlos und verkünden die Botschaft von Christus, dem Gekreuzigten, ohne Angst, weil sie sich in den Händen des Stärkeren wissen

Wo der Glaube schwindet, wächst die Angst

Ein Priester, der einige Zeit in Afrika in einem Gebiet verbringen konnte, das noch kaum vom Christentum und von der europäischen Zivilisation berührt ist, hat mir erzählt, dass das Erschütternde und Bewegende dieser Erfahrung für ihn die lähmende Furcht gewesen ist, die das ganze Leben dieser Menschen beherrscht, die eigentliche Prägemarke des Heidentums, in dem der eine Gott nicht erschienen ist.

Sie fürchten sich vor den Geistern der Toten, sie fürchten sich vor unbekannten Geistern, sie fürchten sich vor der Unberechenbarkeit der bekannten Geister.

Das ganze Leben ist ein Kalkül der Furcht, des Auskommenkönnens mit den unheimlichen Mächten, denen der Mensch fast waffenlos gegenübersteht.

Der Heilige Geist überwindet die Furcht. Eine Welt des Heiligen Geistes ist nicht geprägt durch unbekannte Geister und Mächte, sondern durch den Geist, der die Liebe und als Liebe die Allmacht ist. Deswegen ist Furchtlosigkeit das Zeichen für den Heiligen Geist, der uns in die Hände der allmächtigen Liebe gibt. 

Und deswegen kann auch der Glaube, wo er gesund ist, furchtlos sich den Mächten der Welt entgegensetzen, weil er sich von dem geführt und behütet weiß, der als der Stärkere den Starken gefesselt hat (vgl. Mk 3,27).

Und es ist nicht so, wie es hingestellt wird, als ob in einer Welt, die den Glauben endgültig beiseite wischt, dann endlich die reine Vernunft und die reine Furchtlosigkeit aufstünden. Wo der Glaube verschwindet, muss der Mensch wieder beginnen, sich vor den unbekannten Mächten des Schicksals, der Zukunft, der Natur zu fürchten, die er nicht bannen kann, sondern nur der, der das All geschaffen hat und es in seinen Händen trägt.

So wollen wir an diesem Pfingsttag bitten, dass der Heilige Geist zu uns komme und das Angesicht der Erde erneuere.

Muslime zerstören zahlreiche kath. Kirchen in Nigeria

Bild: Eine der zahlreichen zerstörten katholischen Kirchen in Nigeria (Screenshot)

Christenverfolgung in Nigeria: Fast 100 Kinder entführt und Geiseln ermordet

Die Gewalt im Norden Nigerias hielt auch in der vergangenen Woche an; islamisch motivierte Übergriffe auf Christen sind in Nigeria keine Seltenheit. Zu den Opfern von zwei Massenentführungen zählten auch Kleinkinder. Bei einem anderen Vorfall wurden sieben Entführte nach einem gescheiterten Fluchtversuch enthauptet.

Insgesamt fast 100 Kinder und Lehrer entführt

Am 15. Mai kam es zu zwei Überfällen, bei denen bewaffnete Männer auf Motorrädern Kinder und Lehrer entführten. Einer der Überfälle ereignete sich in Mussa/Bundesstaat Borno. Dort wurden laut der britischen BBC rund 50 Kinder aus drei Schulen mit angeschlossenen Kindertagesstätten verschleppt, die meisten davon im Alter zwischen 2 und 5 Jahren.

Im Bundesstaat Oyo griffen bewaffnete fanatische Muslime mehrere Schulen an. Dabei töteten sie einen Lehrer und entführten eine Schulleiterin sowie eine unbekannte Anzahl von Schülern – insgesamt zwischen 40 und 45 Personen.

Die Schulen befinden sich in mehrheitlich christlichen Ortschaften.

Entführte nach Fluchtversuch getötet

Bei einem weiteren Vorfall ermordeten Mitglieder einer Splittergruppe der radikal-islamischen Boko Haram am 12. Mai mindestens sieben Gefangene. Diese hatten versucht, aus einem Lager in den Bergen des Bundesstaates Borno zu fliehen, in dem sie festgehalten wurden. Laut einem Gemeindeleiter aus Gwoza waren alle Opfer Christen. 

Berichten zufolge wurden die Opfer vor den Augen anderer Gefangener – überwiegend Frauen und Kinder – enthauptet, um Angst unter ihnen zu schüren. Sahara-Reporters gibt an, dass die Gruppe über 400 Entführte festhält, die unter sich verschlechternden Bedingungen in abgelegenen Berglagern ausharren müssen.

Viele Gefangene sind in den letzten Monaten laut Medienberichten an den Folgen von Hunger, körperlicher Misshandlung, Zwangsarbeit, mangelnder medizinischer Versorgung und psychischem Druck gestorben.

Christen in vieler Hinsicht unter Druck

Anhaltende Angriffe und Entführungen von Christen verursachen immense Angst. „Diese Angriffe stören nicht nur die kirchlichen Aktivitäten, sondern das gesamte Leben der Christen, die in Angst leben. Sie können nicht in die Kirche gehen, sie können ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Das Leben kommt zum Stillstand“, sagt ein hochrangiger Kirchenleiter im Norden Nigerias.

Zudem üben die für Kinder und Lehrer geforderten Lösegeldzahlungen finanziellen Druck auf die Kirche und ihre Mitglieder aus; in der Vergangenheit haben Familien alles verkauft, nur um das Lösegeld zu bezahlen.

Auf dem Weltverfolgungsindex 2026 steht Nigeria an 7. Stelle unter den Ländern, in denen Christen am stärksten wegen ihres Glaubens verfolgt werden.