ISLAM UND TAQIYYA

Lügentaktik und Verstellung für Allahs Sache

In keiner anderen Religion werden Lügen, Ränke schmieden und arglistige Täuschung wie im Islam legitimiert. Als Grundlage hierfür dienen zwei wichtige Lehren, die in der islamischen Rechtswissenschaft als Lügenersatz gelten und unter den Namen „Taqiyya“ und „Ma‘ariedh“ bekannt sind. Welche Gefahren können aus dieser Doktrin hervorgehen und welche Rolle spielen sie in der Beziehung der Muslime zur Gastgeber Gesellschaft? Da nun der Islam Lügen, Vortäuschung, Verstellung und Heuchelei, sogar die Leugnung des eigenen Glaubens erlaubt, macht ihn dies für Menschen mit abendländischen Werten unberechenbar und unvorstellbar skrupellos. Denn niemand kann es sicher wissen, ob es die Muslime und Islamverbände mit ihrer Positionierung zu Dialog, Integration, Toleranz und Frieden wirklich ernst meinen. Sie können die Werteordnung der Bundesrepublik ohne weiteres öffentlich und plakativ anerkennen, gleichzeitig aber gemäß der Erlaubnis zur Täuschung von „Ungläubigen“ anstreben, langfristig die Werteordnung des Korans als zeitlos gültige Ordnung durchzusetzen. Die durch den Koran legitimierte Taqiyya-Lügentaktik macht es möglich.

20.07.2018 – Freitag der 15. Woche im Jahreskreis

Aphraat (?-um 345) Mönch und Bischof in Ninive bei Mossul im heutigen Irak

„Herr über den Sabbat“

Durch Vermittlung seines Dieners Mose hat der Herr den Söhnen Israels geboten, den Sabbat einzuhalten: „Sechs Tage darfst du schaffen und all deine Arbeit tun. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem HERRN, deinem Gott, geweiht“ (Ex 20,9-10). […] Er hat sie wissen lassen: Du sollst ausruhen, dein Sklave, deine Sklavin, dein Vieh und dein Esel. Er hat sogar hinzugefügt: Der Tagelöhner und der Fremde sollen sich ebenfalls ausruhen, wie auch alles Vieh, das sich in deinem Dienst abmüht (vgl. Ex 23,12) […] Der Sabbat ist nicht auferlegt worden als eine Prüfung, als eine Wahl zwischen Leben und Tod, zwischen rechtem Tun und Sünde, wie die anderen Vorschriften, von denen es abhängt, ob der Mensch leben kann oder sterben muss. Nein, der Sabbat ist seinerzeit dem Volk geschenkt worden zur Ruhe – nicht nur des Menschen, sondern auch des Viehs […] Höre nun, welcher Art der Sabbat ist, der Gott gefällt. Jesaja sagt: „Gönnt doch den Müden die Rast“ (vgl. 28,12). Und an anderer Stelle: „Die meinen Sabbat halten ohne ihn zu schänden, das sind diejenigen, die gestärkt sind durch meinen Bund und gerne tun, was mir gefällt“ (vgl. Jes 56,4) […] Der Sabbat ist von keinerlei Nutzen für Böse, für Mörder, für Diebe. Aber wer gerne tut, was Gott gefällt und seine Hände vor dem Bösen bewahrt, in denen wohnt Gott; er macht sie zu seiner Wohnstätte gemäß seinem Wort: „Ich will unter ihnen wohnen und will in ihrer Mitte gehen“ (2 Kor 6,16; vgl. Lev 26,12) […] Halten wir also zuverlässig den Sabbat Gottes, das heißt das, was seinem Herzen gefällt. So werden wir eintreten in den Sabbat der großen Ruhe, den Sabbat des Himmels und der Erde, wo alle Kreatur zur Ruhe kommt.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

 

Tagesevangelium – 20.07.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 12,1-8

In jener Zeit ging Jesus an einem Sabbat durch die Kornfelder. Seine Jünger hatten Hunger; sie rissen deshalb Ähren ab und aßen davon. Die Pharisäer sahen es und sagten zu ihm: Sieh her, deine Jünger tun etwas, das am Sabbat verboten ist. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren – wie er in das Haus Gottes ging und wie sie die heiligen Brote aßen, die weder er noch seine Begleiter, sondern nur die Priester essen durften? Oder habt ihr nicht im Gesetz gelesen, dass am Sabbat die Priester im Tempel den Sabbat entweihen, ohne sich schuldig zu machen? Ich sage euch: Hier ist einer, der größer ist als der Tempel. Wenn ihr begriffen hättet, was das heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer, dann hättet ihr nicht Unschuldige verurteilt; denn der Menschensohn ist Herr über den Sabbat.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

 

Schwimmende Bikinikommunion

Neue Form des Kommunionempfangs: Schwimmende Bikini-Kommunion.

Von G. Nardi

(Rom) Seit der Liturgiereform stehen sich zwei Formen des Kommunionempfangs gegenüber: die ordentliche Form der knienden Mundkommunion und die Ausnahme der stehenden Handkommunion. Bekanntlich wurde längst aus der Ausnahme, von der Mehrheit der Bischöfe und des Klerus gefördert, zumindest im deutschen Sprachraum, die fast alleinige Form. Damit ist das Repertoire aber nicht erschöpft. Neuerdings gibt es auch die schwimmende Bikinikommunion.

Am Fest des heiligen Johannes des Täufers, wurde in Portonovo in den Marken eine Heilige Messe am Strand gefeiert. Portonovo ist ein Ortsteil von Ancona und zählt amtlich nur einen Einwohner, allerdings mehrere Hotels und Ferienhäuser. Auf den schönen Adriastränden am Fuß des Monte Cornero finden sich im Sommer Hunderte von Urlaubern ein.

Messe am Kai mit Minialtar

Um sie zu erreichen, so offensichtlich die Überlegung, zelebrierte ein Priester die Messe auf dem Kai neben dem Hauptstrand. Als improvisierter Altar diente ein kleiner Tisch aus dem Gastgarten der nebenstehenden Bar. Einige von den Badegästen wohnten der Messe im Wasser oder auf Surfbrettern bei. Auch die Kommunion spendete der Priester jenen im Wasser. Dazu mußte er freilich am Kai-Rand in die Hocke gehen. Bequemlichkeit muß sein – für die Gläubigen.

Nur einen Kilometer vom Kai entfernt steht auf einer kleinen Anhöhe direkt über dem Strand die Kirche Santa Maria di Portonovo, ein Juwel der Kirchenbaukunst. Sie gilt als ein Meisterwerk romanischer Baukunst in Italien und wird sogar von Dante im Cantus XXI seiner Göttlichen Komödie  erwähnt.

Santa Maria di Pontenovo am Monte Cornero

An diesem einst abgeschiedenen Ort ließen sich vor tausend Jahren Benediktiner nieder, die wahrscheinlich normannischer Herkunft waren. Sie errichteten die erstmals 1034 erwähnte Kirche und ein Kloster.

Im Kloster fand der heilige Gaudentius (1018–1042), Bischof von Osor auf der kroatischen Insel Cres, Zuflucht, der wegen seiner Verteidigung des Ehesakraments vor örtlichen Potentaten flüchten mußte. Osor, heute ein kleines Dorf mit nur 73 Einwohnern, war im Mittelalter eine bedeutende Stadt, ehe die Malaria ihren Niedergang erzwang. Das einstige Bistum ist heute Teil des Bistums Krk. Gaudentius wurde vom heiligen Kirchenlehrer Petrus Damiani in den Benediktinerorden aufgenommen und trat in das Kloster am Monte Cornero ein.

Nach einem Erdbeben und wegen Steinschlaggefahr gaben die Benediktiner 1320 das Kloster auf, das in der Folge von Eremiten bewohnt wurde. Ein blutiger Überfall muslimischer Piraten versetzte 1518 auch diesem geistlichen Leben den Gnadenstoß.

Santa Maria di Portonovo vom Berg aus gesehen

Die Reste der zerfallenen Klostergebäude wurden 1811 von den Franzosen als Baumaterial zur Errichtung einer Küstenforts gegen die Royal Navy verwendet.

1837 nahm sich der Mönch und spätere Gründer der Benediktinerkongregation von Subiaco, Pietro Francesco Casaretto, der noch vorhandenen Kirche an. Er zog sich einige Zeit als Eremit nach Santa Maria di Pontenovo zurück. Er ließ Renovierungsarbeiten durchführen, die den Bestand der Kirche sicherten. Dabei wurde auch das Grab des heiligen Gaudentius gefunden.

Ist es zuviel verlangt, daß die Gläubigen für eine Dreiviertelstunde in die Kirche kommen, oder ist ihnen auch am Sonntag der Strand wichtiger?

Quelle: katholisches.info Bild: Corriere Adriatico/Wikicommons (Screenshots)

Hl. Pater Pio – 19.07.2018

Worte des hl. Pater Pio – 19.07.2018

Die Nächstenliebe ist die Königin der Tugenden. Genauso wie die Perlen einer Kette vom Faden zusammengehalten werden, so verbindet die Liebe alle Tugenden. Und genau wie die Perlen zu Boden fallen, wenn der Faden reißt, so gehen auch die Tugenden verloren, wenn die Liebe schwindet. 

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo

19.07.2018 – Donnerstag der 15. Woche im Jahreskreis

Hl. Hieronymus (347-420) Priester, Bibelübersetzer und Kirchenlehrer

Das leichte Joch des Gesetzes Christi

„Einer trage des anderen Last; so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen“ (Gal 6,2). Die Sünde ist eine schwere Last, wie es auch der Psalmist ausführt, wenn er sagt: „Meine Sünden erdrücken mich wie eine schwere Last“ (vgl. Ps 38,5). Unser Retter hat diese schwere Last um unseretwillen auf sich genommen und lehrt uns mit seinem Beispiel, was auch wir tun müssen. Denn er selbst trägt unsere Sündenlast auf seinen Schultern. Er leidet an unserer statt (vgl. Jes 53,4) und er lädt alle ein, die unter der schweren Last des Gesetzes und ihrer Sünden zusammenbrechen, die leichte Last der Tugend auf sich zu nehmen, wenn er sagt: „Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht“ (Mt 11,30). Derjenige also, der nicht an der Rettung seines Bruders zweifelt, streckt seine helfende Hand dem entgegen, der um seine Unterstützung bittet, er weint mit dem, der weint, er ist schwach mit den Schwachen, und betrachtet die Sünden der anderen als die eigenen, und erfüllt somit seiner Liebe zum Nächsten das Gesetz Christi. Worin besteht also das Gesetz Christi? „Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben“ (Joh 13,34). Und wie hat der Sohn Gottes uns geliebt? „Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt“ (Joh 15,13). Wer keine Milde kennt, wessen Inneres nicht mit Erbarmen und mit Tränen des Mitgefühls bekleidet ist, dieser erfüllt nicht – und sei er auch noch so fortgeschritten im geistlichen Leben – das Gesetz Christi. Wer dem in Not geratenen, der unter dem Gewicht seines Elends stöhnt, zu Hilfe eilt und sich Freunde mithilfe des ungerechten Mammons macht (Lk 16,9), der trägt die Not seines Bruders. Diesem wird Jesus beim Letzten Gericht sagen: „Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, empfangt das Reich als Erbe, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist! Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben“ (Mt 25,34-35).

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium – 19.07.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 11,28-30

In jener Zeit sprach Jesus: Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.
Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé