Gefeiert am 11. Dezember

Hl. Damasus I. Bischof von Rom

* um 305 in Spanien (?) oder Rom
† 11. Dezember 384 in Rom

Damasus, um 305 geboren, war Papst von 366-384. Sein Pontifikat war überschattet von den Auseinandersetzungen mit dem Gegenpapst Ursinus. Damasus hat besondere Verdienste um die Feststel­lung und Ehrung der römischen Märtyrergräber; er verfasste auch viele Grabinschriften, von denen noch etwa 60 mit Sicherheit echte erhalten sind. Im Jahr 382 beauftragte er den hl. Hieronymus (Gedenktag 30.9.) mit der Revision des lateinischen Bibeltextes (Vulgata). Hieronymus bestätigt, dass Damasus selbst ein guter Kenner der Heiligen Schrift war. Damasus glich nicht den auf Geld und Ehren versessenen Klerikern jener Zeit, wie sie von Hieronymus geschildert werden. Er dachte auf andere Weise an seine Zukunft: er hat selbst seine Grabinschrift verfasst und darin seinen Glauben an die Auferstehung Jesu und die Hoffnung auf seine eigene Auferstehung ausgesprochen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

11.12.2018 – Dienstag der 2. Adventswoche

Hl. Faustyna Kowalska (1905-1938) – Ordensschwester

„Lässt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück, geht hin und sucht das verirrte?“

Das Warten der Seele auf die Ankunft des Herrn Ich weiß nicht, Herr, zu welcher Stunde Du kommen wirst, So wache ich stets und lausche, als Braut von Dir erwählt. Du liebst es, Dich unbemerkt zu nähern. Vom reinen Herzen, Herr, wirst Du auch bald erspäht. Ich erwarte Dich, Herr, in Schweigen und Stille, Mit einem Herzen, das vor Sehnsucht bebt. Begierig, in unüberwindlicher Fülle, Fühle ich, wie meine Liebe zu Dir in Glut übergeht. Am Ende des Lebens wird sie lodernd aufsteigen zum Himmelszelt. Dann wird alles Erfüllung finden, alles was mir gefällt. Komme bald, mein süßester Herr, Und nimm mein dürstendes Herz, Hoch droben, zu Dir, ins himmlische Land, Wo ewig währt Deines Lebens Band. Das Leben auf Erden ist ein stetes Sterben. Mein Herz fühlt sich bestimmt für ewige Höhen. Hier, im irdischen Tal, will es nichts erben, Mein Vaterhaus kann ich nur im Himmel sehen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium – 11.12.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 18,12-14

In jener Zeit fragte Jesus seine Jünger: Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, lässt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück und sucht das verirrte? Und wenn er es findet – amen, ich sage euch: er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. So will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verlorengeht.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Der Dschihadist konnte mich nicht köpfen

Ein Dschihadist wollte den Franziskaner Pater Abuna Nirwan töten. Obwohl er es wollte, gelang es ihm nicht, so fragte er den Priester: „Wer bist Du?“

Zeugnis von Pater Abuna Nirwan

(Jerusalem) Abuna Nirwan ist ein aus dem Irak stammender Franziskaner. Vor seiner Priesterweihe hatte er ein Medizinstudium absolviert. Als er 2004 für seinen Orden in das Heilige Land ging, schenkten ihm die Dominikanerinnen des Rosenkranzes (auch Rosenkranzschwestern) eine Reliquie und einen Rosenkranz ihrer Gründerin, die Pater Nirwan immer bei sich trägt.

Maria Alfonsina Ghattas und die Dominikanerinnen des Rosenkranzes

  

Maria Alfonsina Ghattas

Die Dominikanerinnen des Rosenkranzes, ein Missionsorden, wurden von Maria Alfonsina Danil Ghattas gegründet, einer palästinensischen Katholikin, die 1843 im damals noch zum Osmanischen Reich gehörenden Jerusalem geboren wurde. In jungen Jahren trat sie einer französischen Ordensgemeinschaft bei, gründete aber 1880, nach einer Vision, einen eigenen Orden für arabische Mädchen. Die heute in acht Ländern des Nahen Ostens verbreitete Missionsgemeinschaft ist der einzige Orden, der im 1847 wiedererrichteten Lateinischen Patriarchat von Jerusalem gegründet wurde.

2009 wurde Maria Alfonsina Danil Ghattas in der Verkündigungsbasilika von Nazareth seliggesprochen. Am 17. Mai 2015 erfolgte durch Papst Franziskus die Heiligsprechung. Ihr liturgischer Gedenktag ist der 25. März, an dem sie 1927 in Ein Karim bei Jerusalem (damals britisches Völkerbundsmandat für Palästina) gestorben ist.

Als Benedikt XVI. 2009 ein Wunder für die Seligsprechung der Ordensfrau anerkannt hatte, ordnete der Heilige Stuhl wie üblich die Exhumierung der Leiche an. Der Ortsbischof beauftragt damit einen Arzt. Mit der Exhumierung der Leiche von Maria Alfonsina Danil Ghattas wurde aufgrund seiner Ausbildung Pater Nirwan beauftragt, er auch den medizinischen Bericht dazu verfaßte.

Pater Nirwan (Mitte) als Leiter der Exhumierung

Wie der in Jerusalem lebende, spanische Opus-Dei-Priester Santiago Quemada auf seinem Blog Un sacerdote en Tierra Santa (Ein Priester im Heiligen Land) berichtete, hatte sich zwei Jahre zuvor Außergewöhnliches ereignet. Der Bericht von Quemada wurde nun von verschiedenen Medien aufgegriffen.

Was zu berichten ist, ereignete sich am 14. Juli 2007. Abuna Nirwan, der damals schon drei Jahre im Heiligen Land wirkte, stattete von dort aus seiner Familie im Irak einen Besuch ab. In Jordanien bestieg er ein Taxi, wie er im Frühjahr 2016 in der Predigt in der fast zur Gänze christlichen Palästinenserstadt Beit Jalla bei Bethlehem erzählte.

„Damals war es nicht möglich, meine Familie mit dem Flugzeug zu besuchen. Das war verboten. Als Transportmittel kam daher nur das Auto in Frage. Meine Absicht war es, Bagdad zu erreichen und von dort nach Mossul zu gelangen, wo meine Eltern lebten.
Der Fahrer war verängstigt wegen der Lage, die im Irak herrschte. Eine Familie – Vater und Mutter mit einem zwei Jahre alten Mädchen – hatten gefragt, ob sie mitfahren könnten. Der Taxifahrer sagte mir, sie hätten ihn darum gebeten. Ich hatte nichts dagegen einzuwenden. Es waren Muslime. Der Fahrer war Christ. Er sagte ihnen, daß im Taxi Platz ist, und sie mitfahren können. Wir haben an einer Tankstelle gehalten, wo ein anderer junger Muslim fragte, ob er nach Mossul mitfahren könne. Da noch Platz war, haben wir auch ihn mitgenommen.
Die Grenze zwischen Jordanien und dem Irak war bis zum Morgen geschlossen. Als die Sonne aufging, öffnete sich der Schlagbaum und an die 50 oder 60 Fahrzeuge setzten sich hintereinander langsam in Bewegung.
Wir setzten unsere Reise fort. Nach mehr als einer Stunde kamen wir an einen Kontrollpunkt. Wir legten unsere Reisepässe bereit und hielten an. Der Fahrer sagte: ‚Ich habe Angst vor dieser Gruppe‘. Es handelte sich um einen Militärkontrollposten. Wie sich aber herausstellte, hatte eine islamische Terrororganisation die Soldaten getötet und die Kontrolle über den Posten übernommen.
Als wir beim Check Point waren, wurden unsere Pässe kontrolliert, während wir im Auto blieben. Dann gingen sie mit den Pässen weg. Eine Person kam wieder und sagte zu mir: ‚Pater, wir setzen die Überprüfung fort. Sie können ins Büro kommen.‘ ‚Nun gut‘, sagte ich, ‚wenn wir kommen sollen, dann kommen wir.‘ Wir sind dann alle eine Viertelstunde zu Fuß gegangen, bis wir zu einer Baracke kamen, die man uns angewiesen hatte.
Dort angekommen, kamen zwei Männer mit vermummtem Gesicht heraus. Einer hatte eine Videokamera in einer Hand und ein Messer in der anderen. Der andere hielt einen Koran in der Hand. Sie kamen auf uns zu, und einer fragte mich: ‚Pater, woher kommst Du?‘ Ich sagte, aus Jordanien. Dann wiederholte er die Frage an den Fahrer. Schließlich drehte er sich zum jungen Mann, der mit uns reiste, packte ihn von hinten und tötete ihn mit dem Messer. Wir waren wie erstarrt. Sie fesselten mir die Hände und sagten zu mir: ‚Vater, wir zeichnen alles auf für Al Jazeera. Willst Du etwas sagen? Aber nicht länger als eine Minute‘. Ich sagte: „Nein, ich möchte nur beten“. Sie ließen mich eine Minute beten.
Dann drückte mich der Mann zu Boden bis ich vor ihm auf die Knie fiel und sagte: „Du bist ein Priester. Es ist verboten, daß Dein Blut auf die Erde fällt, das wäre ein Sakrileg.“ Er holte einen Kübel und kam, um mir die Kehle durchzuschneiden. Ich weiß nicht mehr, welche Gebete ich in diesem Augenblick gebetet habe. Ich hatte große Angst. Dann sagte ich zu Maria Alfonsina: ‚Wenn es so sein soll, daß der Herr mich fortnimmt, dann bin ich bereit. Wenn dem aber nicht so ist, bitte ich Dich, daß auch niemand anderer stirbt.“
Der Mann packte meinen Kopf und führte mit der anderen Hand sein Messer heran. Dann geschah nichts. Nach einem Augenblick der Stille sagte er: ‚Wer bist Du?‘ Ich antwortete:  ‚Ein Ordensbruder‘. Darauf sagte er: ‚Und warum gelingt es mir nicht, das Messer anzusetzen? Wer bist Du?‘
Ohne daß ich antworten konnte, ließ er von mir ab und sagte: ‚Pater, Du und alle anderen, kehrt zum Auto zurück.‘
Das haben wir dann auch getan und konnten die Fahrt fortsetzen.
Seit diesem Augenblick habe ich aufgehört, Angst vor dem Tod zu haben. Ich weiß, daß ich eines Tages sterben werde, aber nun ist mir wirklich bewußt, daß das dann sein wird, wenn Gott es will. Seither habe ich keine Angst mehr, vor nichts und niemand. Was mir geschieht, wird nach dem Willen Gottes geschehen. Er wird mir die Kraft geben, Sein Kreuz zu nehmen. Was zählt, ist der Glaube. Gott nimmt sich derer an, die an Ihn glauben.“

Quelle: katholisches.info Bild: Vatican.va/Franziskanerkustodie (Screenshots)

 

10.12.2018 – Montag der 2. Adventswoche

Hl. Aelred von Rievaulx (1110-1167) – Zisterzienserabt

„Wer kann Sünden vergeben außer dem einen Gott?“

Unglückseliger Adam! Was hast du bloß, über die Gegenwart Gottes hinaus, noch gesucht? Jetzt aber, du Undankbarer, sinnierst du über deine Missetat: „Nein, ich werde sein wie Gott!“ (vgl. Gen 3,5). Welch unerträglicher Stolz! Soeben erst wurdest du aus Ton und Schlamm geformt und willst jetzt in deiner Anmaßung sein wie Gott? […] So hat der Stolz den Ungehorsam gezeugt, die Ursache unseres Unglücks […] Welche Demut könnte einen solchen Stolz wieder gutmachen? Welch menschlicher Gehorsam eine solche Schuld sühnen? Wie könnte ein Gefangener einen Gefangenen befreien? Wie ein Unreiner einen Unreinen? Ist also dein Geschöpf, o Gott, dem Verderben ausgeliefert? „Hat Gott vergessen, dass er gnädig ist? Oder hat er im Zorn sein Erbarmen verschlossen?“ (Ps 77(76),10). Nein! „Ich kenne die Gedanken, die ich für euch denke – Spruch des HERRN -, Gedanken des Friedens und nicht des Unglücks“ (vgl. Jer 29,11). Beeile dich, Herr, komm schnell! Schau auf die Tränen der Armen! „Das Stöhnen des Gefangenen komme vor dein Angesicht!“ (Ps 79(78),11). Welch glücklicher Augenblick, welch heller und ersehnter Tag, wenn die Stimme des Vaters ertönt: „Wegen der Unterdrückung der Schwachen, wegen des Stöhnens der Armen stehe ich jetzt auf“ (Ps 12(11),6). […] Ja, „hilf doch, HERR, der Fromme ist am Ende, ja, verschwunden sind die Treuen unter den Menschen“ (vgl. Ps 12(11),2).

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium – 10.12.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 5,17-26

Eines Tages, als Jesus lehrte, saßen unter den Zuhörern auch Pharisäer und Gesetzeslehrer; sie waren aus allen Dörfern Galiläas und Judäas und aus Jerusalem gekommen. Und die Kraft des Herrn drängte ihn dazu, zu heilen. Da brachten einige Männer einen Gelähmten auf einer Tragbahre. Sie wollten ihn ins Haus bringen und vor Jesus hinlegen. Weil es ihnen aber wegen der vielen Leute nicht möglich war, ihn hineinzubringen, stiegen sie aufs Dach, deckten die Ziegel ab und ließen ihn auf seiner Tragbahre in die Mitte des Raumes hinunter, genau vor Jesus hin. Als er ihren Glauben sah, sagte er zu dem Mann: Deine Sünden sind dir vergeben.              Da dachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer: Wer ist das, dass er eine solche Gotteslästerung wagt? Wer außer Gott kann Sünden vergeben?
Jesus aber merkte, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Was habt ihr für Gedanken im Herzen?
Was ist leichter, zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf und geh umher? Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben. Und er sagte zu dem Gelähmten: Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause!
Im gleichen Augenblick stand der Mann vor aller Augen auf. Er nahm die Tragbahre, auf der er gelegen hatte, und ging heim, Gott lobend und preisend. Da gerieten alle außer sich; sie priesen Gott und sagten voller Furcht: Heute haben wir etwas Unglaubliches gesehen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

09.12.2018 – Worte von Bruder Johannes Paul CFM.SCJ

Von Bruder Johannes Paul CFM.SCJ , Herz Jesu Franziskaner

„JESUS, der Gottmensch, hat sich im Allerheiligsten Sakrament des Altares für uns als Seelen-Speise hinterlassen. Sehnsüchtig wartet das Heiligste Herz Jesu auf uns im Tabernakel.“

„Sei nicht entmutigt, denn JESUS wird mit dir sein, wohin auch immer du gehst. JESUS ist zu allen Zeiten unser Begleiter.“

Ⓒ corjesu.info CFM.SCJ – Kongregation der Herz Jesu Franziskaner  2015-2018

09.12.2018 – 2. Adventssonntag

Seliger Guerricus von Igny (1080-1157) – Zisterzienserabt

„Jubeln werden die Wüste und das trockene Land, jauchzen wird die Steppe und blühen wie die Lilie“ (Jes 35,1)

„Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn!“: Brüder, wir müssen vor allem anderen über die Gnade der Einsamkeit nachsinnen, über die Seligkeit der Wüste, die seit Beginn der Heilszeit es wert war, der Erholung der Heiligen zu dienen. Gewiss, die Wüste ist uns heilig durch die „Stimme eines Rufers in der Wüste“, Johannes des Täufers, der dort predigte und eine Taufe zur Vergebung der Sünden spendete. Schon vor ihm hatten die heiligsten unter den Propheten bereits die Einsamkeit als einen Ort geliebt, der vom Geist Gottes bevorzugt wird (vgl. 1 Kön 17,2ff.; 19,3ff.). Doch dieser Ort erfuhr eine unvergleichlich größere Gnade der Heiligung, als Jesus den Platz des Johannes einnahm (Mt 4,1) […] Vierzig Tage blieb er in der Wüste, als wolle er den Ort für ein neues Leben reinigen und heiligen; er besiegte den Despoten, der ihn dort heimsuchte, weniger für sich selbst als für die, die hier leben würden […] Erwarte also in der Wüste den, der dich aus Angst und Ungemach rettet. Welche Kämpfe auch immer dort über dich hereinbrechen, unter welchen Entbehrungen du auch leidest – geh nicht nach Ägypten zurück. Die Wüste wird dich mit Manna besser ernähren. […] Jesus hat in der Wüste gefastet, viele Male jedoch hat er die vielen Menschen, die ihm dorthin gefolgt sind, auf wunderbare Weise mit Nahrung versorgt […] In dem Augenblick, wo du glaubst, er habe dich längst verlassen, kommt er, eingedenk seiner Güte, dich zu trösten und sagt: „Ich gedenke deiner Jugendtreue, der Liebe deiner Brautzeit, wie du mir in der Wüste gefolgt bist“ (Jer 2,2). Da macht er dann wirklich aus dieser Wüste ein Paradies der Wonnen, und du wirst wie der Prophet Jesaja verkünden: „Die Herrlichkeit des Libanon wurde ihr gegeben, die Pracht des Karmel und der Ebene Scharon“ (Jes 35,2). […] Dann wird aus deiner gelabten Seele eine Lobeshymne hervorquellen: „Sie sollen dem HERRN danken für seine Huld, für seine Wundertaten an den Menschen, denn er hat gesättigt die lechzende Kehle und die hungernde Kehle hat er gefüllt mit Gutem“ (Ps 107(106),8–9).

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium – 09.12.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 3,1-6

Es war im fünfzehnten Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius; Pontius Pilatus war Statthalter von Judäa, Herodes Tetrarch von Galiläa, sein Bruder Philippus Tetrarch von Ituräa und Trachonitis, Lysanias Tetrarch von Abilene; Hohepriester waren Hannas und Kajaphas. Da erging in der Wüste das Wort Gottes an Johannes, den Sohn des Zacharias. Und er zog in die Gegend am Jordan und verkündigte dort überall Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden.
So erfüllte sich, was im Buch der Reden des Propheten Jesaja steht: Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen! Jede Schlucht soll aufgefüllt werden, jeder Berg und Hügel sich senken. Was krumm ist, soll gerade werden, was uneben ist, soll zum ebenen Weg werden. Und alle Menschen werden das Heil sehen, das von Gott kommt.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé