03.07.2020 Worte von Bruder Serge CFM.SCJ

Bruder Serge CFM.SCJ , Herz Jesu Franziskaner
Hier zum Nachhören – Bruder Serge CFM.SCJ, Herz Jesu Franziskaner, Ⓒ CFM.SCJ

Grüße von den Franziskanern vom Heiligsten Herzen Jesu !

Mein Name ist Bruder Serge und ich arbeite für die katholische Mission. Wir haben die schöne Aufgabe die katholische Lehre der katholischen Kirche zu bewahren.

Gott segne Sie und bewahre die Freude in unseren Herzen.

Ⓒ CFM.SCJ

Tagesevangelium 05.07.2020

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 11,25-30

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In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Aus Psalm 85

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Ich will hören, was Gott redet:
Frieden verkündet der Herr seinem Volk
und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen.
Es begegnen einander Huld und Treue;

Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
Treue sprosst aus der Erde hervor;
Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.
Auch spendet der Herr dann Segen,

und unser Land gibt seinen Ertrag.
Gerechtigkeit geht vor ihm her,
und Heil folgt der Spur seiner Schritte.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Georg Ratzinger ist tot

Das Grab der Familie Ratzinger in Regensburg  (ANSA)

Der Kirchenmusiker und ältere Bruder des emeritierten Papstes Benedikt XVI. ist am Mittwoch in Regensburg verstorben. Dort hatte er vor wenigen Tagen einen letzten Besuch des Bruders erhalten. Beide hatten das Sakrament der Priesterweihe am selben Tag erhalten.

Georg Ratzinger wurde 96 Jahre alt und war der letzte enge Familienangehörige des früheren Kirchenoberhaupts. Von 1964 bis 1994 war der Priester Domkapellmeister sowie Leiter der Regensburger Domspatzen.

Der drei Jahre jüngere Joseph Ratzinger war am 18. Juni überraschend aus dem Vatikan zu einem fünftägigen Besuch seines Bruders nach Regensburg gereist, nachdem sich dessen Gesundheitszustand in den Tagen zuvor verschlechtert hatte. Täglich verbrachten die beiden Geschwister, die sich seit jeher sehr nahe standen, jeweils mehrere Stunden miteinander.

Das Familiengrab der Ratzingers befindet sich auf dem Ziegetsdorfer Friedhof am Regensburger Stadtrand. Dort sind die Eltern der Brüder und ihre Schwester Maria begraben. Auch Georg Ratzinger wird dort seine letzte Ruhe finden.

Laufbahn

Georg Ratzinger wurde 1924 in Pleiskirchen bei Altötting geboren. Seit er elf Jahre alt war, spielte er in seiner Heimatgemeinde die Orgel. 1935 trat er in das kleine Seminar von Traunstein ein, wurde aber 1942 für den Reichsarbeitsdienst und anschließend die Wehrmacht rekrutiert. Als Gefangener der Allierten verbrachte er seit März 1945 einige Monate in Haft in Neapel, bevor er nach seiner Freilassung wieder zu seiner Familie zurückkehren konnte. 1947 trat er gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Joseph in das Seminar Herzogliches Georgianum in München ein. 1951 erhielt er zusammen mit seinem Bruder vom Münchner Kardinal Michael von Faulhaber die Priesterweihe.

Neben seinem priesterlichen Dienst studierte Georg Ratzinger Kirchenmusik an der Münchener Musikhochschule. Nach seinem ersten Engagement als Chordirektor in Traunstein wurde er 1964 als Domkapellmeister an den Regensburger Dom berufen, wo er damit auch den Domspatzen vorstand. In Ratzingers Amtszeit, die 1994 endete, fiel unter anderem das 1.000-jährige Jubiläum des berühmten Knabenchors. Er war mit zahlreichen Konzerten auf Welttournee und leitete viele Aufnahmen für die Deutsche Grammophon, Ars Musici und andere wichtige Plattenfirmen mit Produktionen, die der Musik Bach, Mozart, Mendelssohn und anderer Autoren gewidmet sind.

Am 22. August 2008 dankte Benedikt XVI. dem Bürgermeister von Castel Gandolfo, der Georg die Ehrenbürgerschaft verliehen hatte, und sagte dabei über seinen Bruder: „Seit Beginn meines Lebens war mein Bruder für mich immer nicht nur ein Begleiter, sondern auch ein verlässlicher Führer. Er war für mich ein Orientierungs- und Bezugspunkt mit der Klarheit, der Entschlossenheit seiner Entscheidungen. Er hat mir immer den Weg gezeigt, den ich einschlagen musste, auch in schwierigen Situationen“.

Wirklich begeistert war Georg von der Wahl seines Bruders zum Papst nicht, hatte er in Interviews und Gesprächen mehrfach bestätigt. Zerplatzte damit doch der Traum vom gemeinsamen Lebensabend in der bayerischen Heimat und auch die gegenseitigen Kontakte mussten sich dem Arbeitsprogramm des Papstamtes unterordnen. Dennoch akzeptierte Georg den „Willen Gottes“, der sich in der Entscheidung der Kardinäle für seinen Bruder als Papst zeigte. Auch in den kommenden Jahren hörten sich die Brüder regelmäßig. Wie Georg Ratzinger selbst erklärt hatte, hatte er ein Telefon, dessen Nummer nur sein Bruder kannte…

Stete Begegnungen im Vatikan

Einen möglichen Rücktritt des Papstes, sollten seine Kräfte nicht mehr für das Amt ausreichend sein, hatte Georg Ratzinger schon frühzeitig nicht ausgeschlossen. Und er sollte auch unter den ersten sein, die Monate vor der öffentlichen Verkündigung von den Rücktrittsabsichten seines Bruders in Kenntnis gesetzt wurde. Kurz nach der Bekanntgabe erklärte er gegenüber den Medien, dass das Alter sich eben bemerkbar mache – und sein Bruder sich einen ruhigeren Lebensabend wünsche. Trotz seiner gesundheitlichen Probleme fand er noch jahrelang die Kraft, immer wieder von Regensburg nach Rom zu reisen – und seinem Bruder im Kloster Mater Ecclesiae im Vatikan Gesellschaft zu leisten. 

Nun, in den letzten Tagen seines Lebens, war es sein Bruder Joseph gewesen, der angesichts des sich verschlechternden Zustands seines Bruders die Strapazen der Reise auf sich genommen hatte, um sich in langen persönlichen Begegnungen von ihm zu verabschieden.

Quelle: vatican news – gs Bild: vatican news (Screenshot)

Tagesevangelium 04.07.2020

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 9,14-17

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In jener Zeit kamen die Jünger Johannes‘ des Täufers zu Jesus und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht, während wir und die Pharisäer fasten? Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen sein; dann werden sie fasten. Niemand setzt ein Stück neuen Stoff auf ein altes Kleid; denn der neue Stoff reißt doch wieder ab, und es entsteht ein noch größerer Riss. Auch füllt man nicht neuen Wein in alte Schläuche. Sonst reißen die Schläuche, der Wein läuft aus, und die Schläuche sind unbrauchbar. Neuen Wein füllt man in neue Schläuche, dann bleibt beides erhalten.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Worte von Prälat DDr. Gregorius Hesse – Nr. 2

H.H. Prälat DDr. Gregorius Hesse

Die Petrus­brüder und die vom Institut Christ­könig haben auf der Kanzel den Gläubigen zu sagen, daß sie nichts gegen den Neuen Ritus haben und daß sie nichts gegen das II. Vatikanum haben. Das ist genau das, was zwei­tausend Jahre davor das Weih­rauch­streuen für den Kaiser war.

Kardinal Bea und Kardinal Lecaro haben mit ihrem Lob jene litur­gischen Experten gefördert, die dann mit Bugnini unter Paul VI. den Novus Ordo ge­schrieben haben, unter Zuhilfe­nahme von sechs pro­testan­tischen Pastoren – die haben dabei wahr­schein­lich eher gebremst.

Ich war auch einmal so blöd und habe den Neuen Ritus gefeiert. Aber ich habe es nicht besser gewußt. Und ich habe es dann bereut. Und ich habe mich geniert, daß ich nicht besser studiert hatte, daß ich meine Theo­logie nicht genug gekonnt habe, nicht genug gewußt habe, um zu sehen, daß der Neue Ritus ein Ver­brechen ist.

Drei Kardinäle wollten mich haben, fünf haben es ange­deutet. Ich hätte in Rom eine herr­liche Karriere machen können, da wäre ich jetzt Mon­signore, irgend­wann wäre ich dann Weih­bischof, dann wird man Erz­bischof. Und wenn man es ge­schickt anstellt, dann kriegt man noch den roten Hut und wird Kardinal. Und dazu hätte ich nur am Sonntag in einer kleinen Pfarre in Rom auf italie­nisch die Neue Messe lesen müssen. Ich hätte nicht einmal die Hand­kommunion geben müssen. In Rom ist das nicht so streng, da hätte ich sagen können: „Nein, das wider­strebt mir. Ich kann mich nicht selbst ver­wirk­lichen, wenn ich die Hand­kommunion gebe.“

Die Konzils­kirche hat ihre eigene Gestapo. Die haben immer irgend jemanden, der sagt: „Habt ihr schon gehört, der Pfarrer von dort-und-dort hat am Sonntag jemanden eine Alte Messe lesen lassen!“ – Oooh, oh, ein größeres Ver­brechen gibt es ja nicht: Wenn man nackte Mädchen um einen Altar tanzen läßt, dann ist es ein litur­gisches Experi­ment, wenn die Alte Messe gelesen wird, dann ist es ein Ver­brechen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium 03.07.2020

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 20,24-29

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Thomas, genannt Didymus – Zwilling-, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt, und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus – hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott!
Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Protz-Bischof wird graue Eminenz

Franz-Peter Tebartz-van Elst Foto: Riccardo De Luca / AP Photo / dpa

Überraschende Erscheinung bei einer Buchpräsentation im Vatikan: Der ehemalige Protz-Bischof von Limburg ist sichtlich gealtert, sieht dafür aber aus wie frisch aus dem Urlaub!

Seit seinem unrühmlichen Abgang in Deutschland ist es still um ihn geworden – nun ist der ehemalige Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst (60), bei einem öffentlichen Auftritt im Vatikan erschienen. Braungebrannt und mit Vollbart stellte er am Donnerstag in Rom ein neues „Direktorium für die Katechese“ vor, also ein Regelwerk für den Unterricht im Glauben.

Franz-Peter Tebartz-van Elst zu seinen Zeiten als Bischof von Limburg
Foto: picture-alliance/ dpa

Tebartz-van Elst war 2014 als Bischof von Limburg nach einem Skandal um seinen 31 Millionen Euro teuren Dienst- und Wohnsitz zurückgetreten und hatte als Protz-Bischof Schlagzeilengemacht.

Seit März 2015 arbeitet er im Vatikan. Im Päpstlichen Rat für Neuevangelisierung kümmert er sich um die Verkündung des Evangeliums in Ländern, in denen der Glaube zwar stark verwurzelt ist, aber die Unterstützung für die Kirche schwindet.

Er reise auch hin und wieder noch nach Deutschland, sagte der 60-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. „Ich werde dort meine Sommerferien verbringen.“

Tebartz-van Elst bezieht aus dem Bistum Limburg noch eine Pension und zudem einen Lohn vom Vatikan. Die Pension orientiere sich am hessischen Beamtengesetz, erklärte ein Sprecher des Bistums. Wie hoch sie genau ist, sagte er nicht.

Quelle: bild.de Foto: bild.de (Screenshot)

Tagesevangelium 02.07.2020

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 1,39-56

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In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.
Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth. Als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ. Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind. Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehn. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen. das er unsern Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé